Description
Toshitakas Know-how
Toshitaka ist eine kleine japanische Messerschmiede mit Sitz in Seki. Sie wurde von Toshio Tamada gegründet, einem Handwerker, der 79 Jahre seines Lebens der Herstellung von Messern widmete. Ursprünglich hieß sie Cutlery Tamada und änderte ihren Namen 2004 in Toshitaka, als der derzeitige Präsident Takafumi Tamada beschloss, Messer in größerem Maßstab zu produzieren. „Toshitaka“ ist übrigens eine Zusammenziehung von Toshio und Takafumi.
Die Messerschmiede arbeitet mit qualifizierten Handwerkern zusammen, um die Geschichte und die Tradition fortzuführen. Ihr Ziel ist es, Ihnen Messer mit lang anhaltender Schärfe anzubieten, indem sie so viel Zeit wie nötig in jeden einzelnen Schritt der Herstellung investiert. Die Klinge jedes Messers wird insbesondere einer Wärmebehandlung unterzogen, um ihre Schneidfähigkeit zu erhöhen. Da das Härten die Klingen verformen kann, werden sie anschließend gerichtet und ihre Dicke angepasst, um ihnen den bestmöglichen Schliff zu verleihen.
Eine hochwertige japanische Klinge
Dieses japanische Kochmesser hat eine 21 cm lange Klinge mit einer Damaststruktur. Dies ist eine Technik, bei der ein Kern aus hartem Stahl geschmiedet wird, der dann von mehreren Schichten weicheren Stahls umhüllt wird, wodurch ein perfektes Gleichgewicht entsteht. Diese oberen Schichten bieten dem Klingenkern auch einen besseren Schutz.
Die Klinge hat einen Kern aus japanischem SG2-Stahl, einem Pulverstahl, der von der renommierten Firma Takefu Special Steel hergestellt wird. Er ist reich an Kohlenstoff, denn er enthält fast 1,3 % davon. Dies ist das Schlüsselelement, um die Härte einer Legierung zu erhöhen, und eine hohe Härte sorgt dafür, dass die Schneide besser hält. Mit einer Härte von 63 HRC auf der Rockwell-Skala verfügt diese Klinge über eine außergewöhnliche Schneidleistung und eine längere Haltbarkeit der Schneide, sodass Sie Ihr Toshitaka-Messer in kürzeren Abständen schärfen können.
SG2-Stahl enthält außerdem ca. 15% Chrom, was seine Korrosionsbeständigkeit erhöht. Dennoch bleibt die Klinge des Kochmessers anfällig für Oxidation und muss von Ihnen sorgfältig gepflegt werden. Mikroskopisch gesehen hat der SG2-Stahl eine sogenannte „reine“ Zusammensetzung mit gleichmäßig verteilten Mikrokohlenstoffen, was eine hervorragende Ausgewogenheit gewährleistet.
Mehrere Schichtenweicher und harter Stähle wechseln sich dann ab und bedecken den Kern der Klinge aus SG2-Stahl, um ihn zu schützen: Es entsteht der Damast. Die abwechselnden Stahlschichten erzeugen ein einzigartiges Muster auf der Klingenoberfläche, das vom Suminagashi inspiriert ist. Dies ist eine uralte japanische Kunst, bei der schwarze Tinte auf Papier bearbeitet wird, um ein marmoriertes Aussehen zu erzielen.
Die Klinge wurde poliert und dann mit Kanji graviert, um ihr elegantes und traditionelles Aussehen zu unterstreichen. Schließlich wurde die Klinge auf einem Schleifstein von Hand geschliffen, um eine besonders hohe Schärfe zu erzielen.
Der achteckige Griff aus Magnolienholz
Dieses japanische Damastmesser hat einen Griff aus Magnolienholz, einem Edelholz, das sich durch seine helle, cremefarbene Färbung auszeichnet. Diese Holzart wird wegen ihrer Leichtigkeit, ihres weichen Griffs und ihrer Feuchtigkeitsbeständigkeit geschätzt. In der Tradition wurde dieses Holz für die Herstellung von Schwertscheiden verwendet.
Eine Mitra aus weißem Büffelhorn vervollständigt den Griff und stellt die Verbindung zur Klinge des Messers her. Sie sorgt nicht nur für eine optimale Balance des Messers, sondern verleiht ihm auch eine sehr ästhetische Note. Da Holz und Horn lebende Materialien sind, kann ihr Aussehen von Messer zu Messer variieren.
Der Griff ist achteckig und ergonomisch geformt, sodass er sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder geeignet ist. Er liegt bequem in der Hand und bietet Ihnen eine optimale Handhabung, auch bei längerem Schneiden.
Schließlich wurde dort, wo die Klinge in den Griff eingeführt wird, Holzpaste hinzugefügt, um kleine Zwischenräume auszufüllen. Das sorgt für absolute Wasserdichtigkeit und verhindert, dass Wasser in das Innere eindringt.
Beachten Sie auch, dass der Machi bei diesem Messer sichtbar ist. Dabei handelt es sich um einen zusätzlichen Stahlteil im Bereich des Kropfes. Dies könnte den Eindruck erwecken, dass die Klinge nicht richtig in den Griff eingesetzt ist, aber diese Abweichung ist in Wirklichkeit gewollt.
Wie pflege ich mein japanisches Kochmesser?
Dieses japanische Messer sollte ausschließlich von Hand mit einem nicht scheuernden Schwamm und einer milden Seife gereinigt werden, wobei der Griff nicht nass werden darf. Trocknen Sie das Messer nach dem Waschen sofort ab und bewahren Sie es an einem trockenen Ort auf, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann. Das Messer darf nicht in der Spülmaschine gereinigt oder im Spülbecken eingeweicht werden.
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